Prüfungsabbruch

Studierende, die eine Prüfung oder prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung aus einem wichtigen Grund abbrechen, werden abgemeldet. Eine Prüfung (bei einer nicht-prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung) muss tatsächlich abgebrochen werden; es muss also während der Prüfung der*dem Prüfer*in gegenüber gesagt werden, dass die Prüfung abgebrochen werden soll.

Der Abbruchgrund ist im Prüfungsprotokoll zu vermerken und die*der Studierende von der Prüfung/prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung abzumelden. Das hat keine Konsequenzen für die Studierenden; es erscheint, als wäre der betroffene Studierende nie zur Prüfung angetreten.

Wichtige Gründe sind z.B. Krankheitszustände wie plötzliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes, schweres Blackout, Panikattacke, länger andauernde Erkrankung, etc.

Wird das Vorliegen eines wichtigen Grundes nicht unmittelbar durch die Prüfer*innen bejaht, hat die*der Studienpräses auf Antrag der*des Studierenden mit Bescheid festzustellen, ob ein wichtiger Grund gegeben ist. Der Antrag muss spätestens 14 Tage nach dem Abbruch eingebracht werden.

Kann eine prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung aufgrund einer Schwangerschaft nicht mehr besucht werden, dann stellt dies einen wichtigen Grund für einen Abbruch dar und die Studierende wird von der prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung abgemeldet.

Ob die Absolvierung der Lehrveranstaltung durch Erbringung von Ersatzleistungen möglich ist, ist mit der Lehrveranstaltungsleitung zu besprechen.

Informations-Video zum Prüfungsabbruch


Häufig gestellte Fragen

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Was ist ein wichtiger Grund für einen Abbruch?
Wann muss ich den wichtigen Grund angeben?
Was ist, wenn mir der Prüfer nicht glaubt?
Wie lange habe ich Zeit, einen Antrag einzubringen?
Wie erfahre ich von der Entscheidung?
Was tue ich, wenn ich mit der Entscheidung nicht einverstanden bin?
Was ist die Rechtsgrundlage?