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Wie läuft das Verfahren einer Nostrifizierung ab?

Das Ermittlungsverfahren wird an der Universität Wien nach Vorliegen aller erforderlichen Unterlagen von der/dem Studienpräses durchgeführt. Es wird unter Berücksichtigung des Curriculums bzw. des Studienplans, welches bzw. welcher zum Zeitpunkt des Antrags an der Universität Wien gültig ist, geprüft, ob das ausländische Studium in Bezug auf das Ergebnis der Gesamtausbildung gleichwertig ist. Maßgebende Kriterien dieser Überprüfung sind Inhalt, Umfang und Anforderungen jenes österreichischen Studiums, mit dessen Abschluss die Gleichwertigkeit beantragt wird. Hierbei ist auch eine stichprobenartige Überprüfung der Kenntnisse in einzelnen Fächern bzw. Modulen zulässig. Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, werden der Antragstellerin oder dem Antragsteller  die Ablegung von Prüfungen und/oder die Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit per Bescheid vorgeschrieben. Im Bescheid wird eine angemessene Frist für die Ablegung dieser Ergänzungen festgelegt. Während dieser Frist wird die Antragstellerin oder der Antragsteller an der Universität Wien als außerordentliche Studierende oder als außerordentlicher Studierender zum Studium zugelassen.

Der/die Studienpräses spricht die Nostrifizierung mittels Bescheid aus.

Im Bescheid wird festgelegt, welchem österreichischen Studienabschluss der ausländische Studienabschluss entspricht und welchen österreichischen akademischen Grad die Antragstellerin oder der Antragsteller an Stelle des ausländischen akademischen Grades auf Grund der Nostrifizierung führen darf.

Die Bescheidausfertigung wird auf der Originalurkunde, die als Nachweis des ausländischen Studienabschlusses vorgelegt wurde, vermerkt.


 

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Studienpräses der Universität Wien
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