Diplom- und Masterarbeiten

Diplom- und Masterarbeiten sind wissenschaftliche Arbeiten und dienen dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbstständig sowie inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten. Das Thema der Arbeit wird im Einvernehmen zwischen Studierenden und BetreuerInnen festgelegt.

Die Aufgabenstellung einer Diplom- oder Masterarbeit muss so gestaltet sein, dass die Bearbeitung durch die Studierenden innerhalb von sechs Monaten möglich und zumutbar ist.

Wer darf Diplom- und Masterarbeiten betreuen?

Zur Betreuung bzw. Beurteilung von Diplom- und Masterarbeiten sind berechtigt:

  • UniversitätsprofessorInnen: Betreuung/Beurteilung
  • habilitierte MitarbeiterInnen: Betreuung/Beurteilung
  • assoziierte UniversitätsprofessorInnen: Betreuung/Beurteilung
  • Angehörige des wiss. Personals mit Doktorat: Berechtigung zur Betreuung jener Master-/Diplomarbeiten, die aus der Exzellenzförderung des European Research Council, des START- und Wittgensteinpreises oder der Förderung „Junior GroupLeader“ des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) finanziert werden.

Eine Betreuung durch MitarbeiterInnen mit Doktorat oder durch externe FachvertreterInnen ist nur im Einzelfall möglich.

Finden Studierende keine/n BetreuerIn, hat die/der StudienprogrammleiterIn für diese Studierenden eine/n BetreuerIn in einem besonderen Verfahren heranzuziehen.

Mitbetreuung

Wenn das Thema einer Master- oder Diplomarbeit und die Betreuung genehmigt oder nicht untersagt wurden, so kann der/die BetreuerIn der/dem VizedekanIn für Lehre eine/n MitarbeiterIn mit Doktorat vorschlagen, der oder die zur Unterstützung bei der Betreuung herangezogen werden soll (Mitbetreuung).

Die Genehmigung der Mitbetreuung durch die/den VizedekanIn für Lehre ist zulässig, wenn

  • der/die MitarbeiterIn der Mitbetreuung zustimmt,
  • das Thema der Master- oder Diplomarbeit mit dem wissenschaftlichen Schwerpunkt des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin in Einklang steht und
  • die übrigen Aufgaben des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin in Forschung und Lehre nicht beeinträchtigt werden.

Beurteilung

Diplom- und Masterarbeiten werden nach Einreichung der Arbeit von der Studienprogrammleitung einer/m BeurteilerIn zugewiesen, wobei für die Beurteilung eine Frist von zwei Monaten ab Einreichung gilt. In den meisten Fällen übernimmt der/die BetreuerIn diese Aufgabe. Bei einer negativen Beurteilung besteht die Möglichkeit einer Überarbeitung anhand des Gutachtens und einer erneuten Einreichung. Es gibt dabei kein Limit der Einreichungen. Studierende haben ab Bekanntgabe der Beurteilung sechs Monate lang das Recht auf Einsichtnahme in die Beurteilungsunterlagen.